Andreas BIERMANN
- Geboren am:
- 13.09.1980
- Im Verein:
- 2006 - 2007
- Vor Union:
- MSV Neuruppin (2005-06), Chemnitzer FC (2002-04), Göttingen 05 (2001/02), Hertha BSC (1998-01), SW Spandau (-98)
- Erstes Spiel für Union:
- 6.08.2006, Hertha BSC II - 1.FC Union Berlin 0:3
- A-Länderspiele für Union:
- -
- Letztes Spiel für Union:
- 2.06.2007, SV Werder Bremen II - 1.FC Union Berlin 3:2
- Nach Union:
- TeBe Berlin (09/2007-12/07), FC St.Pauli (01/2008-10), Spandau 06 (2011-)
- Nationalität:
- Deutschland
Foto: Michael Schmidt
| Einsätze | Karten | Torerfolge | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Spiele: | 32 | Rote Karten: | 0 | Tore: | 3 |
| Eingewechselt: | 1 | Gelb-Rote Karten: | 0 | Elfmeter: | 0 (0) |
| Ausgewechselt: | 10 | Gelbe Karten: | 2 | ||
| Saison | Einsätze | E. | A. | R. | GR. | G. | Tore | Elfm. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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Regionalliga Nord 2006/07 | 29 (36) | 1 | 8 | 0 | 0 | 2 | 2 | 0 (0) |
| Landespokal 2006/07 | 3 (7) | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 (0) |
In den unteren Ligen tummeln sich einige Spieler, denen einzig ihre Verletzungsanfälligkeit einer höherklassigen Karriere im Weg stand.
Ein schönes Beispiel hierfür ist Andreas Biermann, der mit seinen Fähigkeiten im Amateurfußball ja nun gar nichts verloren hatte, dessen sportliche Laufbahn auf Grund zahlreicher körperlicher Probleme aber längst beendet schien, und der 2004 in Neuruppin als Co-Trainer anheuerte. Als er aber wieder geradeaus gehen konnte, hatte sein Trainer Christian Schreier plötzlich einen überdurchschnittlichen Spieler als verlängerten Arm auf dem Feld, den er dann dankenswerterweise nach seinem eigenen Wechsel zu Union hinterherholte.
Biermann war Schreier sehr verbunden, und wäre möglicherweise des Trainers wegen geblieben, nach Schreiers Rücktrittsankündigung jedoch war klar, dass der Defensivallrounder seinen Jahresvertrag nicht verlängern würde. Der ambitionierte Biermann trainierte den ganzen Sommer über bei diversen Zweitligisten zur Probe, um dann seltsamerweise bei TeBe in der Oberliga zu landen, ein Schicksal, von dem er aber schon nach drei Monaten wieder erlöst wurde.
Schlagzeilen machte Biermann dann erneut im November 2009. Nachdem sich Nationaltorhüter Robert Enke das Leben genommen hatte, war Andreas Biermann der erste Profifußballer, der eigene Depressionen und Selbstmordversuche öffentlich machte.
Andreas Biermann hat sich in ärztliche Behandlung begeben, seine Rückkehr in den Profifußball ist offen.
