
| Einsätze | Karten | Torerfolge | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Spiele: | 166 | Rote Karten: | 0 | Tore: | 40 |
| Eingewechselt: | 4 | Gelb-Rote Karten: | 1 | Elfmeter: | 2 (2) |
| Ausgewechselt: | 18 | Gelbe Karten: | 23 | ||
Mit seiner staksigen Art nicht immer schön anzuschauen, schien er gerade dadurch den Gegner zu verwirren. Nie wäre man auf die Idee gekommen, es als "Kabinettstückchen" oder auch nur als "Trick" zu bezeichnen, wenn er wieder mal an einem Gegenspieler vorbeistolperte, bei dem man dann oft den Verdacht hatte, nur ein plötzlicher Lachanfall ließe ihn diesen Zweikampf verlieren.
Nichtsdestotrotz entwickelte sich Steffen Menze zur Wunderwaffe, in seinen ersten beiden Union-Jahren spielte er mangels Alternativen im Sturm, später rückte er dann auf seine angestammte Position des Libero.
Menze verschoss einen Elfmeter in den Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück, danach entwickelte sich "Menze ist schuld!" zum geflügelten und T-Shirt-gedruckten Spruch in der Alten Försterei.
Ausgesprochen intelligenter Spieler, ab 2000 bis zu seinem Abschied 2003 Kapitän der Mannschaft.
Begann in Offenbach noch zu aktiven Zeiten als Trainer der II.Mannschaft zu arbeiten (2003-06) , musste dann nach einer schweren Knieverletzung seine Karriere beenden und hospitierte 2004 im Rahmen seiner Trainerausbildung ausgerechnet beim FSV Mainz, dessen verantwortlicher Übungsleiter Jürgen Klopp zu diesem Zeitpunkt selbst über keine Trainerlizenz verfügte.
Im Januar 2006 übernahm Steffen Menze als Interim für ein Spiel das Cheftraineramt bei den Offenbacher Kickers, im Sommer des gleichen Jahres trat er sein erstes reguläres Cheftraineramt bei Waldhof Mannheim an (07/2006-09/207). In der Saison 2008/09 war er Trainer der U23 der Offenbacher Kickers, von Januar bis Oktober 2009 auch Co-Trainer der Profimannschaft. Danach wurde er dort zum zweiten Mal Cheftrainer,aber im Februar 2010 schon wieder entlassen.