Werner "Pico" VOIGT
- Geboren am:
- 26.06.1947
- Im Amt:
- 1.07.1990 - 3.06.1992
- 28.09.2004 - 9.12.2004
- Spielerkarriere:
- Dynamo Berlin-Süd (1976), Dynamo Fürstenwalde (1975/76), 1.FC Union Berlin (1973-75), BFC Dynamo (1964-73), Dynamo Königs Wusterhausen (1960-64), SG Niederlehme (1958-60)
- Trainer vor Union:
- 1.FC Union Berlin (II.Mannschaft, 07/2004-9/2004; A-Jugend, 11/2001-), Dynamo Dresden (07/1998 - 12/98), FC Berlin (1995-98), Stahl Brandenburg (09/1992-08/94), Hansa Rostock (1986-90), BFC Dynamo II (-86), BFC Dynamo (Junioren, 1982-), BFC Dynamo Nachwuchs
- Erstes Spiel für Union:
- 10.08.1990, 1.FC Union Berlin -BSG Aktivist Schwarze Pumpe 2:0
- Letztes Spiel für Union:
- 8.12.2004, Berliner Tennis Club Borussia - 1.FC Union Berlin 2:0
- Nach Union:
- Lichtenberg 47 (07/2005-09/08), Berliner AK (01/2010-06/10), Köpenicker SC (07/2010-03/11)
- Nationalität:
- Deutschland
Foto: Union-Programm
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | Punkte | PPS |
|---|---|---|---|---|---|
| 99 | 60 | 20 | 19 | 201 | 2,03 |
| Saison | Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | Punkte | PPS |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Liga Staffel A 1990/91 | 29 | 15 | 10 | 4 | 55 | 1,90 |
| Aufstiegsrelegation 1991 | 6 | 2 | 1 | 3 | 7 | 1,17 |
| DFV-Pokal 1990/91 | 5 | 4 | 0 | 1 | 12 | 2,40 |
| NOFV-Oberliga Mitte 1991/92 | 38 | 31 | 6 | 1 | 99 | 2,61 |
| Aufstiegsrelegation 1992 | 4 | 1 | 0 | 3 | 3 | 0,75 |
| Paul-Rusch-Pokal 1991/92 | 5 | 4 | 0 | 1 | 13 | 2,60 |
| Regionalliga Nord 2004/05 | 9 | 1 | 3 | 5 | 6 | 0,67 |
| Landespokal 2004/05 | 3 | 2 | 0 | 1 | 6 | 2,00 |
Die beiden Amtszeiten von Werner Voigt standen unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen.
Voigt, einst bei Union als Aktiver tätig, hatte dann beim BFC den Nachwuchs und die II.Mannschaft betreut und kam mit den Meriten eines bei Hansa Rostock erfolgreichen Oberligatrainers. Bei Union hatte er zwei Jahre Zeit, unter finanziell günstigen Bedingungen eine von ihm maßgeblich geformte Mannschaft in den Profifußball zu führen und musste nach dem vorzeitigen Scheitern in der Relegation (und zwei bitteren Niederlagen gegen den FC Berlin) gehen.
Danach trainierte er diverse unterklassige Mannschaften und kehrte mit dem Ruf eines soliden, aber alten und unmodernen Trainers zurück, um im Verein die II.Mannschaft zu betreuen. Dann spülte ihn die finanziell wie sportlich desolate Situation des Vereins wieder auf seinen alten Arbeitsplatz.
Nach der Demission des jungen, modernen Frank Wormuth auf die Karte Werner Voigt zu setzen, lässt sich sinnvoll eigentlich nur mit den knappen Vereinskassen sowie der Tatsache begründen, dass er als Trainer der II.Mannschaft dann halt eh auf der Gehaltsliste stand. Und wenn für Wormuth der Satz mit dem Gulag galt, bei Voigt galt der Satz mit der Geschichte, die sich als Farce wiederholt.
Voigt leiste sich mit dem Brasilianer Emerson eine alberne Nachverpflichtung und warf nach der schlimmen und peinlichen Niederlage im Landespokal bei TeBe schnell das Handtuch.
Die Saison hätte aber wohl kaum einer noch retten können.
Im Januar 2010 übernahm Werner Voigt TCFNABAK (The club formerly known as Berliner AK) und legte eine passable Oberliga-Rückrunde hin. Sein zum 31.Mai auslaufener Vertrag wurde dann nicht verlängert, den Landespokalsieg im Juni errang er mit seinem Team aber dennoch, weil sich auch keiner die Mühe gemacht hatte, ihn nach Hause zu schicken oder einen Nachfolger zu installieren.
Im Sommer 2011 übernahm "Pico" den Trainerstuhl bei Sparta Lichtenberg.