Christopher LENZ

Geboren am:
22.09.1994
Im Verein:
2016 - 2021
Vor Union:
Holstein Kiel (12/2016-18), 1.FC Union Berlin (2016-12/16), Borussia Mönchengladbach (2012-16), Hertha BSC (2009-12), TeBe Berlin (2008/09), Hertha BSC (1999-08), Stern Marienfelde (1998/99)
Erstes Spiel für Union:
16.10.2016, 1.FC Union Berlin - Hannover 96 2:1
Letztes Spiel für Union:
22.05.2021, 1.FC Union Berlin - RasenBallsport Leipzig 2:1
Nach Union:
Eintracht Frankfurt (2021-)
Nationalität:
Deutschland
Christopher Lenz
Foto: Stefanie Fiebrig
Linker Defensivspieler
EinsätzeKartenTorerfolge
Spiele:72 Rote Karten:0 Tore:1
Eingewechselt:5 Gelb-Rote Karten:1 Elfmeter:0 (0)
Ausgewechselt:14 Gelbe Karten:9
Saison Einsätze E. A. R. GR.G.Tore Elfm.
25
2.Bundesliga 2016/17 1 (17) 1 0 0000 0 (0)
DFB-Pokal 2016/17 0 (2) - - ---- -
2.Bundesliga 2018/19 11 (34) 4 0 0040 0 (0)
DFB-Pokal 2018/19 2 (2) 0 1 0000 0 (0)
Bundesliga-Relegation 2019 0 (2) - - ---- -
Bundesliga 2019/20 26 (34) 0 2 0020 0 (0)
DFB-Pokal 2019/20 4 (4) 0 0 0101 0 (0)
Bundesliga 2020/21 27 (34) 0 10 0030 0 (0)
DFB-Pokal 2020/21 1 (2) 0 1 0000 0 (0)

Ganz schöne Haken schlug die Karriere von Christopher Lenz in seinen fünf Vertragsjahren bei Union.

Schon im Januar 2016 hatte Union in Person von Trainer Sascha Lewandowski den Linksverteidiger verpflichten wollen, sein Arbeitgeber aus Mönchengladbach, für dessen U23 er zu diesem Zeitpunkt aktiv war, mochte ihn aber nicht ziehen lassen. So verschob man den Wechsel auf den Sommer. Als Lenz dann im Sommer seinen Vertrag antrat, war mit Jens Keller mittlerweile ein neuer Trainer und mit Kristian Pedersen ein Konkurrent für die Linksverteidigerposition da. Lenz war im Kampf um die vakante Position nur zweiter Sieger, Pedersen spielte anschließen gut und stabil und als Lenz ihn tatsächlich mal vertreten durfte, konnte er wahrlich keine Argumente für einen Wechsel sammeln.

Schon nach der Halbserie einigten sich Verein und Spieler auf eine Veränderung. Lenz wechselte auf Leihbasis zum damaligen Drittligisten nach Kiel, wo er glänzend aufspielte und am Ende der Saison den Aufstieg feiern konnte. Da sich an die Situation an der Alten Försterei unverändert darstellte, wurde das Leihgeschäft verlängert und Lenz kehrte erst im Sommer 2018, mittlerweile ein gestandener Zweitligaspieler, nach Berlin zurück. Ein einziges Pflichtspiel hatte er in seinen ersten beiden Vertragsjahren für Union absolviert, es konnte nur besser werden. Mittlerweile war Pedersen weg, aber mit Ken Reichel ein neuer, sehr renommierter Konkurrent da, und Lenz war wieder nur zweiter Sieger. Aber diesmal blieb er dem Platzhirsch im Nacken, kam auf seine Einsätze, spielte gut und wieder stieg er auf – diesmal mit Union, diesmal in die Bundesliga. Und was sich Laufe dieser Aufstiegssaison schon angebahnt hatte, manifestierte sich im Oberhaus: mit drei Jahren Anlauf setzte sich der Linksverteidiger jetzt durch, war Stammspieler und Leistungsträger in Unions Premieren-Saison.

Er hatte einen großen Anteil am Klassenerhalt und in der Folgesaison an der Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Und mittlerweile hatte er auch die Aufmerksamkeit anderer, deutlich renommierterer Vereine erregt. Im Sommer 2021 lief sein Vertrag aus, Lenz wechselte zu Eintracht Frankfurt.